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"Wähle Dir einen Reisebegleiter und dann erst den Weg."

Wasser Kefir 

 

Bei mir auch zu bestellen: Frisch zum abholen oder getrocknete kann ich schicken.  Freiwilliger Beitrag.

Mein Rezept

 

1 liter Wasser , 4 Esslöffel Bio Rohrzucker (oder Honig, oder Melasse), 4 gehäufte Esslöffel Kefirkristalle,1 Handvoll Weinbeeren.
Experimentieren Sie zusätzlich mit z.B. Bio Zitronenscheiben,1 Feige, div  Dörrfrüchten, Pfefferminze auch frisch, ansonsten: Ingwer, getrocknete Waldmeister, Holunderblüten oder Mädesüss.

 

Wasserkefir vermehrt sich immer wenn es Zucker als Nahrung bekommt.
Wenn zu viel Kefir im Wasser ist oder  zu wenig Wasser und Zucker, wird es schneller etwas sauer – ist aber auch lecker!!  Wer es gerne hat?!
Auch wenn die Temperaturen in der Küche wärmer sind, geht die fermentierung schneller.
Tipp; der Feige kann man danach immer noch essen, das ist voll Probiotisch, nur wenig süss. Die Kunst ist es, je nach Temperatur und Mengen, immer wieder eine Balance zu finden (wie im richtigen Leben), zwischen nicht zu süss (zu viel Zucker) und nicht zu sauer (etwas Alkohol).

 

Ansetzen: Gefäss in der Küche sichtbar stehen lassen (sieht aus wie ein Aquarium – es lebt! Auf und ab geht es wegen der Kohlensäurebildung)
Nicht luftdicht abschliessen; Tuch oder Folien locker drüber hängen.

Absieben: Nach 1 bis 2 Tagen, absieben, Dörrfrüchte etc. entfernen. Kristalle unter fliessendem Wasser spülen. Glas ausspülen. (sauber arbeiten, kein Spülmittel).

 

Überflüssiges Kefir entweder in ein Konfiglas mit wenig Zucker im Kühlschrank zum „schlafen“ bringen und weitergeben an Freunde und Nachbarn!! Oder Lufttrocknen…

 

Trockene Kefir-Kristalle kann man wieder aktivieren indem man sie 2 bis 3x neu ansetzt mit etwas Zuckerwasser. Beide Varianten sind auch praktisch, wenn man mal eine Pause machen will!

 

Abfüllen: mit Trichter in eine Bügelflasche. Entweder direkt im Kühlschrank (kühl, fein aber wenig Kohlesäure),  oder direkt trinken, oder noch 8-12 Stunden in der Küche bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dann geht die Fermentierung weiter und es wird Druck aufgebaut (mehr Kohlesäure).

 

Tipp; etwas Saft hinzufügen, wow! Z.B. Orangensaft. Dann entsteht nochmals viel Kohlensäure und es schmeckt nach Sinalco oder sowas.

 

Für Geburtstag etc.: einfach 2 Tage vorher etwas mehr machen, Saft hinzufügen und dann kühl stellen. Die Gäste werden den lebendigen „Sekt“  in hübschen Gläsern lieben!

 

Bilder: Guy   www.lichtspur.ch

WAS IST: Wasserkefir  (oder Japankristalle)?

 

Der Wasserkefir ist ein meist selbst gemachtes probiotisches Getränk. Als Wasserkefir bezeichnet man aber auch die Kulturen, die man benötigt, um das Getränk überhaupt erst herstellen zu können. Diese sehen aus wie eine Ansammlung kleiner Geleekügelchen. Die Kügelchen bestehen aus Hefepilzen und Milchsäurebakterien. Gemeinschaftlich verwandeln sie Zuckerwasser in ein prickelnd erfrischendes Getränk mit probiotischen Eigenschaften.

 

Der Wasserkefir beeinflusst die Darmflora und lindert entzündliche Darmzustände. Er kann zum Aufbau der Darmflora eingesetzt werden (z. B. nach einer Antibiotikatherapie) und die Gewichtsabnahme unterstützen.

 

Der Wasserkefir reguliert die Verdauung und optimiert somit die Nährstoffverwertung. Auch auf Hautkrankheiten wirkt er sich oft sehr positiv aus.

 

Nicht selten legen sich auch Allergien, wenn man den Wasserkefir täglich trinkt.

 

Sogar äusserlich kann man den Wasserkefir anwenden und mit ihm beispielsweise das Gesicht waschen. Die Haut wird zart, weich und blüht regelrecht auf.

 

Zur Herstellung des Wasserkefirgetränks legt man die Geleekügelchen in Zuckerwasser oder Saft. Die probiotischen Hefepilze und Bakterien setzen jetzt einen Gärungs- und Fermentationsprozess in Gang.

 

Sie verstoffwechseln den Zucker und es entstehen Kohlensäure, Vitalstoffe und ein wenig Alkohol. Gleichzeitig vermehren sich die probiotischen Mikroorganismen.

 

Das Kefirwasser ist somit ein erfrischendes Getränk mit probiotischer Wirkung, das schon nach ein bis zwei Tagen trinkfertig ist.

 

Erfahrungsbericht von Guy


"Eben habe ich durch Zufall einen noch besseren Kefir-Ansatz entdeckt. Indem man massiv mehr Zucker hinzu gibt, bekommt man schon fast einen Dessert-Wein!
Anstatt 3 EL Zucker pro Liter habe ich letztes Mal 4 EL genommen. Als ich dann nach 1.5 Tagen keine Zeit hatte, mich um den Kefir zu kümmern, habe ich einfach noch einen EL Zucker nachgeschmissen und erst einen Tag später wieder nachgeschaut. Und das Resultat: Wow!
Ich wollte natürlich wissen, wie viel Zucker maximal dazu gegeben werden kann, bis es dem Kefir zu viel wir. Also habe ich in einem Glas ein Experiment gestartet mit einer fast schon sirupartigen Lösung. Der Kefir arbeitet zwar nicht mehr optimal, aber auch das wird wunderbar fermentiert zu einem Getränk, das schon mehr an Likör erinnert!
Meine Beobachtung; so lange genügend Zucker vorhanden ist, wird das Getränk nicht sauer, sondern einfach aromatischer. Erst in der letzten Phase, wenn der ganze Zucker aufgebraucht ist, schlägt es in Essig um.
Das ist vielleicht auch der Vorteil der Nachfermentierung in der Flasche ohne Kefirkörner, dass zwar der Restzucker noch aufgebraucht wird durch die Hefen und Milchsäurebkaterien in der Flüssigkeit, aber dass weniger leicht Essig entsteht.
Eine ganz spannende Sache jedenfalls!"  Guy

 

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